Frankfurt Cardiomyopathies
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Programm 23.10.2026
Universitätsmedizin Frankfurt
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Programm 24.10.2026
Universitätsmedizin Frankfurt
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13.30 – 14.30 Uhr
Medizinischer Hintergrund der Veranstaltung
Frankfurt Cardiomyopathies, eine Veranstaltung der herz-frankfurt.de-Reihe, vermittelt über zwei Tage ein umfassendes, praxisorientiertes Update zu Diagnostik, Genetik und Therapie von Kardiomyopathien in der Ära der Präzisionsmedizin. Das Programm verbindet Übersichtsvorträge, Imaging-Vertiefung, interaktive Workshops und aktuelle Studienlage zu seltenen und häufigen Kardiomyopathie-Formen.
Den Auftakt bildet das Management der Kardiomyopathien 2026, ausgehend vom Kardiomyopathie-Mindset mit dem Übergang vom Phänotyp zum Genotyp und Endotyp. Ergänzt wird dies durch Red Flags in der Primärversorgung zur Differenzialdiagnose von hypertropher Kardiomyopathie, Sportlerherz und Hypertonus, den praktischen Einsatz der Genetik in der klinischen Routine sowie das Frankfurter Modell integrierter, multidisziplinärer Versorgung. Frankfurt Cardiomyopathies legt hier den konzeptionellen Grundstein für die weiteren Kursinhalte.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Imaging Masterclass. Echokardiographie jenseits der LVEF mit Strain, Obstruktion, Diastologie und RV-Imaging, kardiale MRT mit LGE-Pattern und Mapping sowie SPECT und PET bei Sarkoidose, Amyloidose und Inflammation werden praxisnah aufgearbeitet. Rapid-Fire-Fallvorstellungen mit anschließender Publikumsabstimmung machen die Bildgebungsstrategien unmittelbar erlebbar. Frankfurt Cardiomyopathies zeigt damit, wie moderne Bildgebung den Behandlungsplan konkret verändert.
Am zweiten Tag steht das Management spezifischer Kardiomyopathien im Fokus: hypertrophe Kardiomyopathie und Myosinmodulation, dilatative Kardiomyopathie und NDLVC, arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie sowie seltene Kardiomyopathien wie Morbus Anderson-Fabry und Morbus Danon. Frankfurt Cardiomyopathies ordnet diese heterogene Krankheitsgruppe für die klinische Differenzialdiagnostik ein.
Ein eigener Themenblock widmet sich dem Update ATTR-Amyloidose – von der physiologischen Rolle von Transthyretin über die Frage nach der First-Line-Therapie zwischen Stabilizern und Silencern bis zu zukünftigen Ansätzen wie Depletern, Gene Editing und Kombinationstherapien. Frankfurt Cardiomyopathies diskutiert zudem, wie Therapieansprechen und Restrisiko im Verlauf beurteilt werden können.
Den Abschluss bildet die Eröffnung des Zentrums für Kardiovaskuläre Genommedizin, gefolgt von einer Session zu Sudden Cardiac Death Prevention mit Cardiac Screening bei Athleten, Risikoscores und -modifikatoren sowie molekularer Autopsie und genetischer Testung. Frankfurt Cardiomyopathies verbindet damit strukturelle Versorgungsentwicklung mit konkreten Präventionsstrategien.
Das vollständige wissenschaftliche Programm mit Referenten und Zeitstruktur ist im Detail im Veranstaltungsdokument aufgeführt: Download Programm Frankfurt Cardiomyopathies