Mittwoch, 02.09.2026 | 18.00 – 20.00 Uhr | St. Michaels

Rhythmologie im Fokus

Rhythmologie im Fokus widmet sich in dieser Ausgabe komplexen Fällen mit Vorhofflimmern, einem der häufigsten und klinisch herausforderndsten Krankheitsbilder der kardiovaskulären Medizin. Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden aktuelle diagnostische und therapeutische Strategien vorgestellt und konkrete Entscheidungswege für die klinische Versorgung diskutiert. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Philipp Attanasio, Prof. Dr. Gerhard Hindricks und Univ.-Prof. Dr. Ulf Landmesser, alle Deutsches Herzzentrum der Charité (DHZC).

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Programm 02.09.2026

17.00 Uhr
Registrierung & kollegialer Austausch
18.00 Uhr
Begrüßung, Einführung und Gesamtmoderation
Prof. Dr. Philipp Attanasio
Deutsches Herzzentrum der Charité (DHZC)
18.10 Uhr
Rezidiv von Vorhofflimmern nach Pulmonalvenenisolation – hilft uns künstliche Intelligenz bei der nächsten Entscheidung?
PD Dr. Verena Tscholl
Deutsches Herzzentrum der Charité (DHZC)
18.35 Uhr
Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz – Ablation oder medikamentöse Therapie?
PD Dr. Abdul Shokor Parwani
Deutsches Herzzentrum der Charité (DHZC)
19.00 Uhr
„Pace and Ablate“ bei therapierefraktärem Vorhofflimmern – welche Rolle spielt Conduction System Pacing?
Dr. Patrick Nagel
Deutsches Herzzentrum der Charité (DHZC)
19.25 Uhr
Das EKG des Monats – interaktive Fallbesprechung
Prof. Dr. Gerhard Hindricks & Dr. Tobias Schreiber
Deutsches Herzzentrum der Charité (DHZC)
19.55 Uhr
Zusammenfassung und Diskussion
20.10 Uhr
Expertenpanel: Offene Fragen & interaktive Falldiskussion
20.30 Uhr
Ausklang des Abends

Medizinischer Hintergrund der Veranstaltung

Die Rhythmologie entwickelt sich dynamisch weiter – insbesondere im Bereich der Schlaganfallprävention nach Vorhofflimmerablation haben neue Studienergebnisse in den vergangenen Monaten wichtige Impulse gesetzt. Die Frage nach der optimalen Antikoagulationsstrategie nach erfolgreicher Ablation bleibt hochrelevant und erfordert eine differenzierte, individuelle Risikoabwägung, insbesondere bei älteren Patienten und bei Patienten mit Herzinsuffizienz.

Zusätzliche Aufmerksamkeit hat jüngst die Publikation der CLOSURE-AF-Studie erlangt. Sie liefert erstmals randomisierte Daten zur linksatrialen Vorhofohr-Okklusion im Vergleich zur medikamentösen Antikoagulation bei Hochrisikopatienten mit Vorhofflimmern. Die Ergebnisse haben das Potenzial, die Rolle des Vorhofohrverschlusses im klinischen Alltag neu zu definieren und werfen zentrale Fragen auf:

  • Welche Patientinnen und Patienten profitieren heute noch von einem LAA-Occluder?
  • Welche Bedeutung hat der Vorhofohrverschluss im Kontext einer vorangegangenen oder geplanten Ablation?
  • Und wie lassen sich interventionelle und medikamentöse Strategien sinnvoll kombinieren?

Darüber hinaus richtet sich der Blick zunehmend in die Zukunft der medikamentösen Schlaganfallprävention. Neue Substanzklassen wie die Anti-XIa-Antikoagulanzien versprechen eine effektive Thromboembolieprophylaxe bei potenziell reduziertem Blutungsrisiko und könnten die therapeutischen Optionen in den kommenden Jahren grundlegend erweitern.

Neben diesen strategischen Fragestellungen kommt auch die klassische rhythmologische Diagnostik nicht zu kurz: Im interaktiven Format „EKG des Monats“ werden ausgewählte Fälle vorgestellt und gemeinsam diskutiert – mit direktem Praxisbezug und hohem Lernwert für den klinischen Alltag.

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Location

Sponsoren

Medtronic
EUR 1.750
Biotronik
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Boehringer Ingelheim
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Johnson & Johnson MedTech
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Boston Scientific Medizintechnik GmbH
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