medpoint. Ärztliche Fortbildungen – CME-zertifiziert!
Donnerstag, 23.04.2026 | 17.00 – 19.00 Uhr | ONLINE

NEPHROSTARTUP 7.0: IgA-Nephropathien im Wandel der Zeit

Nephrostartup 7.0 widmet sich aktuellen Entwicklungen der IgA-Nephropathien von Pathophysiologie bis Therapieentscheidung. Im Mittelpunkt stehen junge Patienten, personalisierte Diagnostik und moderne Behandlungsstrategien im klinischen Alltag – verstehen und behandeln.
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Programm
23.04.2026

Wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. Markus Tölle
Klinik Ernst von Bergmann
17.00
Begrüßung, Einführung und Gesamtmoderation
Prof. Dr. Markus Tölle
17.10
IgA-Nephropathie & IgA-Vaskulitis: Von der Pathophysiologie zur personalisierten Diagnostik
Prof. Dr. Markus Tölle
Klinik Ernst von Bergmann
17.45
Junge Nieren unter Druck: IgA-Nephropathie und vaskuläre Risiken im Jugendalter
Prof. Dr. Dominik Müller
Charité – Universitätsmedizin Berlin
18.15
Vom Erwachsenwerden: Komplexe IgAN-Fälle bei jungen Erwachsenen
Dr. Nadine Koch
Vivantes Humboldt-Klinikum
18.45
anschließend Diskussion und Fragen aus dem Publikum
19.00 Ende der Veranstaltung

Medizinischer Hintergrund der Veranstaltung

Die Fortbildungsreihe Nephrostartup greift aktuelle Entwicklungen der klinischen Nephrologie auf und stellt in dieser Ausgabe die IgA-Nephropathie in den Mittelpunkt. Die Erkrankung zählt zu den häufigsten primären Glomerulopathien und zeigt gleichzeitig eine große klinische Variabilität. Gerade deshalb erfordert ihre Beurteilung eine differenzierte diagnostische Einordnung, die über klassische Laborparameter hinausgeht.

Nephrostartup beginnt mit der Pathophysiologie der Erkrankung und zeigt, wie immunologische Mechanismen, vaskuläre Faktoren und genetische Einflüsse zusammenwirken. Die moderne Diagnostik entwickelt sich zunehmend in Richtung personalisierter Risikostratifizierung. Anstelle einer rein histologischen Einteilung treten klinische Verlaufsparameter, Biomarker und individuelle Risikokonstellationen in den Vordergrund.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf jungen Patienten. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen kann die IgA-Nephropathie einen anderen Verlauf zeigen als bei älteren Patienten. Nephrostartup diskutiert vaskuläre Begleitrisiken, frühe Krankheitsmanifestationen und die Bedeutung einer rechtzeitigen Therapieeinleitung. Die Differenzierung zwischen stabiler Erkrankung und progressivem Verlauf wird damit zum zentralen Bestandteil der Entscheidungsfindung.

Auch komplexe Fallkonstellationen werden berücksichtigt. Die Betreuung junger Erwachsener erfordert häufig eine langfristige Strategie, die nephrologische Therapie, Lebensstilfaktoren und kardiovaskuläre Risikofaktoren gemeinsam einbezieht. Nephrostartup verdeutlicht, dass Prognose und Therapieplanung stark von der frühzeitigen Risikoeinschätzung abhängen.

Therapeutisch befindet sich die Behandlung der IgA-Nephropathie im Wandel. Während früher vor allem supportive Maßnahmen im Vordergrund standen, ermöglichen neue zielgerichtete Therapien heute eine differenziertere Behandlung. Die Veranstaltung ordnet aktuelle Therapieoptionen in klinische Entscheidungswege ein und zeigt, welche Patienten von einer spezifischen Therapie profitieren können.

Abschließend verbindet Nephrostartup Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie zu einem strukturierten Gesamtkonzept. Ziel ist die sichere Einordnung der Erkrankung und eine individualisierte Behandlung im klinischen Alltag.

Das vollständige wissenschaftliche Programm mit Referenten und Zeitstruktur ist im Detail im Veranstaltungsdokument aufgeführt: Download Programm Nephrostartup

Location

“Nephrostartup 7.0” findet ONLINE statt, Sie erhalten 2-3 Werktage vor Beginn der Veranstaltung die Zugangsdaten per E-Mail zugesendet.

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