Samstag, 14.11.2026 | Kaiserin Friedrich-Haus

Nephro-Kongress-Highlights @Charité

Die Masterclass Herzrhythmustherapie bringt führende Experten der interventionellen Elektrophysiologie und Device-Therapie zusammen. Über zwei Tage werden Prävention des plötzlichen Herztods, VT-Ablation, Herzinsuffizienz-Management und individualisierte Devicestrategien in Vorträgen, Fallpräsentationen und Hands-on-Workshops praxisnah diskutiert.

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Ihr Fachgebiet/Spezialisierung

Programm 14.11.2026

8.00 Uhr
Registrierung & kollegialer Austausch
9.00 Uhr
Begrüßung, Einführung und Gesamtmoderation
Prof. Dr. Kai-Uwe Eckardt
Charité – Universitätsmedizin Berlin
9.10 Uhr
Vaskulitiden, IgA Nephropathie, Membranöse und MN
Prof. Dr. Adrian Schreiber
Charité – Universitätsmedizin Berlin
9.45 Uhr
Komplementerkrankungen
Dr. Evelyn Seelow
Charité – Universitätsmedizin Berlin
10.20 Uhr
Kaffeepause
10.40 Uhr
Nierenerkrankung bei Diabetes und Übergewicht
Prof. Dr. Markus van der Giet
Charité – Universitätsmedizin Berlin
11.15 Uhr
Lupus Nephritis

PD Dr. Eva Schrezenmeier

Charité – Universitätsmedizin Berlin
11.50 Uhr
Dialyse
Dr. István Szijártó
Charité – Universitätsmedizin Berlin

12.25 Uhr

Mittagspause

13.30 Uhr
Polyzystische Nierenerkrankungen
Prof. Dr. Jan Halbritter
Universitätsklinikum Freiburg
14.05 Uhr
Akute Nierenfunktions- verschlechterung (AKI)
Prof. Dr. Philipp Enghard
Charité – Universitätsmedizin Berlin
14.40 Uhr
Transplantation
PD Dr. Fabian Halleck
Charité – Universitätsmedizin Berlin
15.25 Uhr
Zusammenfassung & Verabschiedung

Medizinischer Hintergrund der Veranstaltung

Die Rhythmologie entwickelt sich dynamisch weiter – insbesondere im Bereich der Schlaganfallprävention nach Vorhofflimmerablation haben neue Studienergebnisse in den vergangenen Monaten wichtige Impulse gesetzt. Die Frage nach der optimalen Antikoagulationsstrategie nach erfolgreicher Ablation bleibt hochrelevant und erfordert eine differenzierte, individuelle Risikoabwägung, insbesondere bei älteren Patienten und bei Patienten mit Herzinsuffizienz.

Zusätzliche Aufmerksamkeit hat jüngst die Publikation der CLOSURE-AF-Studie erlangt. Sie liefert erstmals randomisierte Daten zur linksatrialen Vorhofohr-Okklusion im Vergleich zur medikamentösen Antikoagulation bei Hochrisikopatienten mit Vorhofflimmern. Die Ergebnisse haben das Potenzial, die Rolle des Vorhofohrverschlusses im klinischen Alltag neu zu definieren und werfen zentrale Fragen auf:

  • Welche Patientinnen und Patienten profitieren heute noch von einem LAA-Occluder?
  • Welche Bedeutung hat der Vorhofohrverschluss im Kontext einer vorangegangenen oder geplanten Ablation?
  • Und wie lassen sich interventionelle und medikamentöse Strategien sinnvoll kombinieren?

Darüber hinaus richtet sich der Blick zunehmend in die Zukunft der medikamentösen Schlaganfallprävention. Neue Substanzklassen wie die Anti-XIa-Antikoagulanzien versprechen eine effektive Thromboembolieprophylaxe bei potenziell reduziertem Blutungsrisiko und könnten die therapeutischen Optionen in den kommenden Jahren grundlegend erweitern.

Neben diesen strategischen Fragestellungen kommt auch die klassische rhythmologische Diagnostik nicht zu kurz: Im interaktiven Format „EKG des Monats“ werden ausgewählte Fälle vorgestellt und gemeinsam diskutiert – mit direktem Praxisbezug und hohem Lernwert für den klinischen Alltag.

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Location

Sponsoren

Novartis
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