medpoint. Ärztliche Fortbildungen – CME-zertifiziert!
Mittwoch, 18.03.2026 | 18.00 – 20.30 Uhr | Kaiserin-Friedrich-Haus

Rhythmologie im Fokus

Rhythmologie im Fokus beleuchtet aktuelle Strategien der Antikoagulation nach Vorhofflimmerablation. Die Fortbildung diskutiert Vorhofohrverschluss, neue Antikoagulanzien und klinische Entscheidungswege anhand praxisnaher Fälle aus der Rhythmologie.
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Programm
18.03.2026

Wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. Philipp Attanasio
Prof. Dr. Gerhard Hindricks
Univ.-Prof. Dr. Ulf Landmesser
Deutsches Herzzentrum der Charité (DHZC)
17.30 Registrierung & kollegialer Austausch
18.00
Begrüßung, Einführung und Gesamtmoderation
Prof. Dr. Philipp Attanasio
18.10
Antikoagoagulation nach Ablation? Absetzen bei wem? Der alte Patient, der Patient mit Herzinsuffizienz?
Dr. Patrick Nagel
Deutschen Herzzentrums der Charité (DHZC)
18.35
Wer benötigt jetzt noch einen LAA Occluder? Ablation und Vorhofohrverschluss?
Prof. Dr. Leif-Hendrik Boldt
Deutschen Herzzentrums der Charité (DHZC)
19.00
Antikoagulation in der Zukunft? Anti Xla Antikoagulantien
Dr. Doreen Schöppenthau
Deutschen Herzzentrums der Charité (DHZC)
19.25
Das EKG des Monats
Prof. Dr. Gerhard Hindricks & Prof. Dr. Felix Hohendanner
Deutschen Herzzentrums der Charité (DHZC)
20.00 Gemeinsamer Ausklang bei Imbiss & Wein

Medizinischer Hintergrund der Veranstaltung

Die Rhythmologie entwickelt sich dynamisch weiter – insbesondere im Bereich der Schlaganfallprävention nach Vorhofflimmerablation haben neue Studienergebnisse in den vergangenen Monaten wichtige Impulse gesetzt. Die Frage nach der optimalen Antikoagulationsstrategie nach erfolgreicher Ablation bleibt hochrelevant und erfordert eine differenzierte, individuelle Risikoabwägung, insbesondere bei älteren Patienten und bei Patienten mit Herzinsuffizienz.

Zusätzliche Aufmerksamkeit hat jüngst die Publikation der CLOSURE-AF-Studie erlangt. Sie liefert erstmals randomisierte Daten zur linksatrialen Vorhofohr-Okklusion im Vergleich zur medikamentösen Antikoagulation bei Hochrisikopatienten mit Vorhofflimmern. Die Ergebnisse haben das Potenzial, die Rolle des Vorhofohrverschlusses im klinischen Alltag neu zu definieren und werfen zentrale Fragen auf:

  • Welche Patientinnen und Patienten profitieren heute noch von einem LAA-Occluder?
  • Welche Bedeutung hat der Vorhofohrverschluss im Kontext einer vorangegangenen oder geplanten Ablation?
  • Und wie lassen sich interventionelle und medikamentöse Strategien sinnvoll kombinieren?

Darüber hinaus richtet sich der Blick zunehmend in die Zukunft der medikamentösen Schlaganfallprävention. Neue Substanzklassen wie die Anti-XIa-Antikoagulanzien versprechen eine effektive Thromboembolieprophylaxe bei potenziell reduziertem Blutungsrisiko und könnten die therapeutischen Optionen in den kommenden Jahren grundlegend erweitern.

Neben diesen strategischen Fragestellungen kommt auch die klassische rhythmologische Diagnostik nicht zu kurz: Im interaktiven Format „EKG des Monats“ werden ausgewählte Fälle vorgestellt und gemeinsam diskutiert – mit direktem Praxisbezug und hohem Lernwert für den klinischen Alltag.

Sponsoren

GOLD-PARTNER
Boston Scientific
EUR 1.750
Medtronic
EUR 1.750
SILBER-PARTNER
Abbott
EUR 1.000
Bristol Myers Squibb
EUR 1.000
Johnson & Johnson MedTech
EUR 1.000
Lifetech Scientific
EUR 1.000
BRONZE-PARTNER
BIOTRONIK Vertriebs GmbH & Co. KG

EUR 750

Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG

EUR 750

Alnylam Deutschland GmbH

EUR 500