medpoint. Ärztliche Fortbildungen – CME-zertifiziert!
Samstag, 28.02.2026 | 09.00 – 14.30 Uhr | Westin Grand Hotel

CMD Summit 2026 – Das Herz in Gänze: epikardial & mikrovaskulär

Der CMD Summit widmet sich einer häufigen, aber oft übersehenen Ursache thorakaler Beschwerden: der koronaren mikrovaskulären Dysfunktion. Die Veranstaltung verbindet moderne Diagnostik mit praxisnahen Therapieansätzen und zeigt, wie sich Beschwerden ohne relevante Stenose klinisch einordnen und gezielt behandeln lassen.
Mit 5 CME-Punkten zertifiziert

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Programm
28.02.2026

Wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. Stephan Kische
Dr. Sebastian Kubik
Vivantes Klinikum im Friedrichshain
08.00 Registrierung & kollegialer Austausch
09.00
Aktuelle Standards 2026: Update zur koronarphysiologischen Untersuchung – Wer? Wie? Warum?
Dr. Sebastian Kubik
Vivantes Klinikum im Friedrichshain
09.20
Von der Anamnese & Symptomatik zur Verdachtsdiagnose: Gibt es den „klassischen“ CMD-Patienten?
Dr. Samita Joshi
Vivantes Klinikum im Friedrichshain
09.40
Ein neues Werkzeug: To stent or not to stent? Entscheidungshilfe mittels PPG
Prof. Dr. Stephan Kische
Vivantes Klinikum im Friedrichshain
10.15 Kaffeepause in der Ausstellung
10.45
Epikardial – treat epicardial stenosis first: Update Debulking & Einsatz der Impella
PD Dr. Marius Schwerg
Deutsches Herzzentrum der Charité (DHZC)
11.10
Lipidmanagement bei CMD – Let’s spritz or take a pill? Eskalationstherapie zur Erreichung von LDL-Zielwerten
Prof. Dr. Oliver Weingärtner
Universitätsklinikum Jena
11.10
Neue Wege: Reducer – die Therapie der Zukunft für mikrovaskuläre Dysfunktion?!
Dr. Felix J. Woitek
Herzzentrum Dresden
12.00 Mittagspause in der Ausstellung
12.45
CMD: Die unterschätzte Form der KHK – wo stehen wir aktuell in Prävalenz, Diagnostik & Forschung?
Prof. Dr. Tommaso Gori
Universitätsmedizin Mainz
13.10
Spezialfall Frauenherzen: Frauen & CMD – CCS Guidelines 2024 und der Stellenwert des Geschlechts
Dr. Jana Boer
Kardiologische Praxis Erfurt | Sprecherin der AG 28 Gendermedizin in der Kardiologie der DGK
13.35
Therapie der CMD und Unterscheidung strukturelle vs. funktionelle CMD als zukünftiger Therapieansatz?
PD Dr. Matthias Lutz
Die Klinik in Preetz
14.00
Epikardialer Spasmus | Mikrovaskulärer Spasmus | CMD
14.30 Verabschiedung & Ende der Veranstaltung

Medizinischer Hintergrund der Veranstaltung

Der CMD Summit stellt die koronare mikrovaskuläre Dysfunktion in den Mittelpunkt der klinischen Entscheidungsfindung und adressiert damit ein zentrales Problem der modernen Kardiologie: Patienten mit Angina pectoris ohne hämodynamisch relevante epikardiale Stenose. Gerade in diesem Kollektiv stoßen klassische diagnostische Algorithmen häufig an ihre Grenzen. Der CMD Summit zeigt, wie sich Symptome besser verstehen lassen, wenn die Mikrozirkulation systematisch untersucht wird.

Zu Beginn steht die Frage nach der richtigen diagnostischen Strategie. Die koronarphysiologische Untersuchung ermöglicht heute eine differenzierte Beurteilung von epikardialer und mikrovaskulärer Pathologie. Druckdrahtmessungen werden durch Parameter der Mikrozirkulation ergänzt und erlauben eine deutlich präzisere Zuordnung der Beschwerden. Im CMD Summit wird dargestellt, wann diese Verfahren sinnvoll eingesetzt werden und welche therapeutischen Konsequenzen sich daraus ergeben.

Ein weiterer Schwerpunkt des CMD Summit ist die klinische Phänotypisierung. Die koronare mikrovaskuläre Dysfunktion stellt kein einheitliches Krankheitsbild dar, sondern umfasst verschiedene funktionelle und strukturelle Mechanismen. Symptomatik, Belastungsabhängigkeit und Begleiterkrankungen müssen gemeinsam interpretiert werden. Dadurch wird deutlich, dass es sich häufig nicht um eine Ausschlussdiagnose, sondern um eine eigenständige Form der koronaren Herzkrankheit handelt.

Therapeutisch reicht das Spektrum von interventionellen Strategien bei epikardialer Beteiligung bis zur gezielten medikamentösen Behandlung mikrovaskulärer Störungen. Der CMD Summit diskutiert aktuelle interventionelle Verfahren sowie moderne lipidsenkende Therapien zur Erreichung prognoserelevanter Zielwerte. Ergänzend werden neue Ansätze zur Behandlung persistierender Angina vorgestellt, die insbesondere für Patienten mit weiterhin bestehenden Beschwerden trotz leitliniengerechter Therapie relevant sind.

Besondere Aufmerksamkeit gilt geschlechtsspezifischen Aspekten. Die koronare mikrovaskuläre Dysfunktion tritt bei Frauen deutlich häufiger auf und erfordert eine angepasste diagnostische Bewertung. Der CMD Summit greift diese Unterschiede gezielt auf und ordnet sie in den klinischen Alltag ein.

Abschließend richtet der CMD Summit den Blick auf zukünftige Therapiekonzepte. Die Differenzierung zwischen funktioneller und struktureller Störung wird zunehmend entscheidend für individualisierte Behandlungsstrategien. Die Veranstaltung verbindet Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie zu einem konsistenten klinischen Entscheidungsmodell und unterstützt damit die Übertragung aktueller Erkenntnisse in die tägliche Versorgung.

Sponsoren

PLATIN-PARTNER
Abbott
EUR 3.000
SILBER-PARTNER
Daiichi-Sankyo
EUR 1.500
BRONZE-PARTNER
ABIOMED Europe GmbH

EUR 2.000

Cordis Germany GmbH

EUR 2.000

Sanofi Aventis Deutschland GmbH

EUR 2.000

ShockWave Medical, Inc.

EUR 2.000

SMT Germany GmbH

EUR 2.000

Terumo Europe

EUR 1.000